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Schule - Kultur - Sport
Jugend und Soziales 100% EE-Strategie für Achim Verkehr und Mobilität Gedanken zur Stadtplanung |
Schule - Kultur - Sport
Schulen:
innerhalb des Rates der Stadt Achim nur Aufgaben des Schulträgers entscheiden können
bildungspolitsche Gesetze auf Länderebene entschieden werden
und einer verantwortungsvollen Haushaltspolitik
- wir wollen uns weiterhin für einen zügigen Ausbau aller 6 Grundschulen zu Ganztagsschulen von 8 bis 15 Uhr einsetzen.
- Dafür sollten die Grundschulen eine Mensa für ein gemeinsames Mittagessen erhalten.
- Die Umgestaltung der Sekundarschulen (Hauptschule und Realschule) werden wir aktiv begleiten.
- Im Arbeitskreis „Sekundarschule I“ werden wir beobachten, was Schulleitungen, Lehrer; Schüler und Eltern sich für Achim wünschen.
- Grundsätzlich stehen wir Grünen für eine Gesamtschullösung in Form einer IGS für Achim, statt der „Mogelpackung“ Oberschule (nur mit Hauptschul- und Realschulzweig).
Darüber hinaus begrüßen und unterstützen wir grundsätzliche pädagigische Prozesse:
- Zusammenarbeit mit Eltern und Jugendhilfe sowie eine verstärkte Öffnung zum schulischen Umfeld (z. B. VHS, Musikschule, Sportvereine, Umweltverbände).
- Vernetzung aller Schulen
- Schulsozialarbeit: Sozialarbeiter an allen Schulen
- Integrationsprojekte an die Schulen bringen
- Förderprojekte für leistungsschwächere Schüler/Innen
- Forderprojekte für lernstarke Schüler/Innen
- Wir wollen soziale Projekte von Schulen fördern.
- Wir wollen geschlechtsspezifische Jugendarbeit:
Mädchenarbeit allein reicht nicht, wenn nicht gleichzeitig Jungenarbeit ebenfalls angeboten wird.
Kultur:
Wie stellen sich die Grünen die Zukunft der Bibliothek in Achim vor?
Die Bibliothek ist in Achim ein Aushängeschild und ein Publikumsmagnet.
Wenn wir dabei an eine Erweiterung bzw. Umzug denken, sollte dieses unbedingt berücksichtigt werden.
- Grundsätzlich wollen wir den Bürger an der Entscheidung „Bibliothekserweiterung“ beteiligen.
- Wir wollen, dass die Bürger die Möglichkeit erhalten über jede vorgeschlagene Variante abzustimmen. Es ist keine echte Beteiligung, wenn den Bürgern eine Variante vorenthalten wird. Nur aus Angst, diese könnte Gefallen finden.
- Im Sport- und Kulturausschuss und bei einer Bürgerinformationsveranstaltung am 29.8.2011 wurden 2 Erweiterungsvarianten den Bürgern vorgestellt.
- Hier finden Sie alle Unterlagen aus dem Ratsinformationssystem zu den möglichen Erweiterungsvarianten:
http://www.achim.de/buergerinfo/vo0050.asp?__kvonr=7602&voselect=1362 - Bei allen Vergrößerungsvarianten werden wir immer die Folgekosten „was kostet dem Bürger die Bibliothek in jedem Jahr“ beobachten und diese in die Entscheidungsfindung einbeziehen.
- Wir Grünen hätten uns durchaus ein Umzug in das Erdgeschoss des Rathaus vorstellen, da dadurch:
- das Rathaus zu einem Bürgerhaus wird
- Die Bibliothek kann dort sukzessive wachsen.
- Denn die „Neuen Medien“ (wie online-Hörbuch-Ausleihe) werden zunehmend mehr. Diese Medien benötigen aber andere „Raumgrößen“ als Bücher.
- Das „alte Feuerwehrhaus“ kann unter städtebaulichen Auflagen (Fassade, Erhaltung) vermietet oder evtl. verkauft werden.
- Dort kann ein ein Ladenbetrieb, Cafe, bzw. Restaurant entstehen. Dieses würde die Fußgängerzone beleben.
- weniger kommunalen Gebäude müssten unterhalten werden
Frühkindliche Bildung
Schon langjährige bundes-und landesweite Forderung der Grünen ist die kostenlose frühkindliche Betreuung und Bildung für alle Kinder, qualitativ hochwertig und ganztägig mit einem Rechtsanspruch auf benötigte Plätze. Die Zukunftschancen unserer Kinder dürfen nicht länger vom Status und der Schulbildung der Eltern abhängen. Wir müssen die Kinder mit ihren Interessen und Fähigkeiten in den Mittelpunkt unsres Handelns stellen.
Da das leider bundesweit noch nicht erreicht wurde und die Achimer Finanzlage es nicht erlaubt, hierbei einen Sonderweg zu gehen, müssen die Gebühren wenigstens sozial gestaffelt sein und das Platzangebot muss bedarfsgerecht ausgebaut werden. Dies schließt Hortangebote so lange mit ein, bis Ganztagsschulen mit einer guten Ausstattung vorhanden sind. Der anerkannt hohe Standard der Achimer Kindergartenbetreuung und vor allem auch die gute personelle Ausstattung der Krippen mit 3 Fachkräften soll erhalten werden. Diese Prioritätensetzung erfolgt auch in Zeiten der knappen Kassen, damit die Stadt familienfreundlich bleibt und wir dem demographischen Wandel etwas begegnen können.
Jugend
Wenn Kinder im Mittelpunkt des Interesses stehen, so gilt
das als Fortsetzung auch für Jugendliche und Heranwachsende. Die Angebote der
Jugendhilfe müssen Angebote für Jungen und Mädchen machen, geschlechtshomogen
und auch gemischt. Jungenarbeit muss in Achim noch mehr aufgebaut werden,
Mädchenarbeit soll erhalten bleiben. Auch ist eine Begegnung zwischen
Jugendlichen unterschiedlicher kultureller Herkunft wichtig. Dies kann in der
Schule, in Vereinen oder auch öffentlichen Räumen stattfinden. Die
Verantwortlichen müssen unterstützt werden, diese Begegnungen zu fördern,
Selbstbestimmung zu ermöglichen, Konfliktlösung zu üben. Ebenso wie Initiativen
unterstützt werden müssen, die selbstorganisiert Treffpunkte suchen und
aufbauen. Jugendliche brauchen Räume, in denen sie sich treffen und begegnen
können, sie gehören aber selbstverständlich auch in den öffentlichen Raum. (auf
die Straße?)
Ehrenamt
Immer wichtiger werden ehrenamtliche Engagements. Achim hat eine große Anzahl von Vereinen, die sich ehrenamtlich um unterschiedlichste Anliegen kümmern. Senioren werden betreut und unterstützt, Bürger kümmern sich um Natur und Parks, Kinder und Jugendliche erfahren Förderung usw.. Dies Engagement bedarf der großen Anerkennung und muss immer wieder gefördert, gelobt und wert geschätzt werden. Gleichzeitig können und dürfen wir die engagierten Mitbürger nicht ausnutzen und ihnen zu viel aufbürden. Die Unterstützung durch die Freiwilligenagentur ist wichtig.
Stadtteilarbeit (Magdeburger Viertel) und Integration
Im öffentlichen Interesse steht seit vielen Jahren auch das
Magdeburger Viertel mit seinen spezifischen Problemstellungen. Die bauliche Umwandlung
ist weitgehend abgeschlossen, die soziale hat erhebliche Fortschritte gemacht.
Das Bürgerzentrum leistet stadtteilbezogene Sozialarbeit, regt zur
Selbstorganisation an und ist Treffpunkt für die Bürger. Es leistet einen
wichtigen Beitrag zur Integration. Diese muss aber auch in der ganzen Stadt
Achim gelingen, in Schulen, Vereinen und in der Nachbarschaft. Die Integration
von Migranten und ihren Familien ist eine Aufgabe der ganzen Stadt.
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100% EE-Strategie für Achim
Den Umbau schneller vorantreiben ist nötig
Drei wesentliche Erkenntnisse machen den Umbau unserer der Energieversorgung – auch in Achim – zwingend unvermeidbar und dringend:
· Seit Fukuschima ist uns allen unübersehbar geworden, dass Atomenergie nicht beherrschbar
· Klimaveränderungen, deren Folgen und Kosten müssen jetzt begrenzt werden.
· Die weltweiten Ölvorräte schwinden. Folglich wird Energie wird immer teurer und belastet zunehmend unsere wirtschaftliche Entwicklung.
Der Ausweg aus der Energieklemme ist also nicht allein der Ausstieg aus einer Energiequelle, sondern ein konsequenter Umbau zu erneuerbarer und langfristig bezahlbarer Energie.
100% EE heißt
· Der Energieverbrauch soll durch
Einsparungen und die effizientere Nutzung von Energie auf rund die Hälfte des
Wertes aus dem Jahre 1990 reduziert werden.
· Die benötigte elektrische Energie
soll vollständig aus erneuerbaren Energien gewonnen werden unter vollständiger
Nutzung der regionalen, nachhaltig erschließbaren Energiepotenziale.
· Die Energiebereitstellung soll
weitgehend durch regionale Akteure und regionale erneuerbare Energiequellen
(regionale Wertschöpfung) erfolgen.
· Die Energiebereitstellung soll umwelt-, klima- und gesundheitsverträglich sein.
· Die Energiebereitstellung soll wirtschaftlich und sozialverträglich sein.
Die Städte und Gemeinden müssen voranschreiten – auch Achim
Der Energieumbau ist kann nicht nur eine Aufgabe der Bundesregierung sein. Er kann nur gelingen, wenn auch die Städte und Gemeinden aktiv daran arbeiten.
Die eigentliche „Brückentechnologie“ bis zur 100%- regenerativen Energie ist die eine effizientere Nutzung der vorhandenen Energiequellen und die Reduzierung des Energiebedarfs.
Gleichzeitig sind alle Potenziale zur dezentralen Nutzung neuer Energiequellen wie Wind, Sonnen-energie und Biomasse auszuschöpfen.
Für dieses Ziel wird die Initiative aller Bürgerinnen und Bürger gebraucht. Gemeinden müssen Rahmen-bedingungen schaffen, Anreize setzen, beraten und Hilfen zur Energieeinsparung für die Bürgerinnen und Bürger bereitstellen.
Regionale Strategien zu 100% erneuerbarer Energie erzeugen Arbeitsplätze z.B. für Gebäudeisolierung oder Wartung von dezentralen Kleinkraftwerken (Mini-BHKW) zur Wärmeversorgung und halten Kaufkraft über Steuereinnahmen z.B. aus Windkraft- und Biogasanlagen in der Region.
Nachbarregionen machen es uns vor
Die Stadt Achim stünde mit dem Ziel einer 100%-EE-Region nicht allein. Der Landkreis Osterholz-Scharmbeck, die Gemeinde Ottersberg, die Region Aller-Leine-Tal und der Landkreis Nienburg haben bereits eine 100% EE Strategie beschlossen und weisen in Machbarkeitsstudien nach, mit welchen Maßnahmen der Umbau es gelingen kann. Das Gros der Erkenntnisse und Maßnahmen ist auf die Stadt Achim übertragbar.
Für die Stadt Achim heißt das
Gebäudemodernisierung / energieeffizient Bauen
Erneuerbare Energien
Energieeffizienz in Unternehmen
Mobilität
Transparenz und Kommunikation
Öffentliche Liegenschaften
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Dafür setzen wir uns ein.
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Verkehr und Mobilität
Grundsätzlich soll Achim den Anspruch einer lebenswerten Stadt für alle Bürgerinnen und Bürger erfüllen deshalb darf Verkehrslärm die Menschen nicht unnötig belasten!
Aber in Achim ist es laut, wie laut zeigt das Lärmkataster:
Quelle: Lärmschutzkataster der Stadt Achim
Legende zur Lärmkarte:

Was ist wie laut?
Wie laut darf Lärm wo und wann sein ?
Tabelle – Immissionsrichtwerte nach TA Lärm für Immissionsorte außerhalb von Gebäuden (A-bewertet)
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In Industriegebieten |
tags |
70 dB(A) |
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nachts |
70 dB(A) |
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In Gewerbegebieten |
tags |
65 dB(A) |
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nachts |
50 dB(A) |
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In Kerngebieten, Dorfgebieten und Mischgebieten |
tags |
60 dB(A) |
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nachts |
45 dB(A) |
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In allgemeinen Wohngebieten und Kleinsiedlungsgebieten |
tags |
55 dB(A) |
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nachts |
40 dB(A) |
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In reinen Wohngebieten |
tags |
50 dB(A) |
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nachts |
35 dB(A) |
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In Kurgebieten, für Krankenhäuser und Pflegeanstalten |
tags |
45 dB(A) |
|
|
nachts |
35 dB(A) |
Wie sich Lärm auf den menschlichen Organismus auswirkt
erfahren sie hier:
http://www.umweltbundesamt.de/laermprobleme/laermwirkungen/index.htm
Die Lärmkarte Achim zeigt: Alle Stadtteile nördlich der Bahn sind vom Verkehrslärm erheblich betroffen, teilweise über den Vorsorgegrenzwerten.
Neben der Autobahn belastet der Schienenverkehr das gesamte
Gebiet von Uphusen bis Baden. Hier fordern wir die Erweiterung der
Lärmschutzmaßnahmen, vor allem vor dem Hintergrund des zunehmenden
Güterverkehrs bei Nacht.
Siehe auch http://www.schienenlaerm.de/Theorie/mrh612.pdf
Wie kann der Verkehrslärm in Achim verringert werden?
Der Autobahnlärm z.B. in Uphusen, entlang der Vogelsiedlung
bis Hassel-Ost und in Bollen muss reduziert werden. Dafür ist ein Tempolimit
von 120 km/h zwischen Bremer Kreuz und Anschluss Achim-Ost in beiden Richtungen, die einfachste,
kostengünstigste und am schnellsten zu verwirklichende Maßnahme. Nebenbei ist
es auch ein Beitrag zum Umweltschutz weil Treibstoffverbrauch, Abgase und
Feinstaub reduziert werden. Eine weitere Forderung sind Lärmschutzwände an der
A1 in Uphusen und an der A27 von der Vogelsiedlung bis Hassel-Ost.
Leider sind diese Maßnahmen nicht durch die Stadt Achim umzusetzen, wir werden aber darauf drängen, dass das die Stadt Achim sich verstärkt bei den
zuständigen Stellen für diese Maßnahmen einsetzt.
Eine Reduzierung der Geschwindigkeit innerhalb der Ortschaft führt ebenfalls zu
einer angemessenen Lärmreduzierung. Hier ist die Minimierung und Verstetigung des
motorisierten Verkehrs die langfristig beste Lösung, um Lärmreduzierung und
Klimaschutz gerecht zu werden. Das kann durch die folgenden Maßnahmen erreicht
werden:
- Der ÖPNV sollte attraktiver werden und den Zubringerverkehr zum Bahnhof bzw. vom Bahnhof in die großen Gewerbegebiete berücksichtigen, damit eine gute Verzahnung von Bus und Bahn erreicht wird. Dadurch hätten auch viele Berufspendler die Möglichkeite ohne PKW ihren Arbeitsplatz zu erreichen. Die Idee des Bürgerbusses ist dafür ein gutes Beispiel, sie findet unsere absolute Zustimmung und sollte ausgebaut werden.
- Sichere Fahrradstellplätze (z.B. auch Fahrradboxen) sollen am Bahnhof und den größeren Haltestellen des ÖPNV bereit gestellt werden. Dadurch wird Radfahren atraktiver, und PKW-Fahrten werden reduziert.
- Der Lärm an Durchgangsstraßen kann durch stetigeren Verkehr reduziert werden. Das kann z.B. durch optimierte Ampelschaltungen und den Ausbau von überlasteten Kreuzungsbereichen erreicht werden.
- Die Kreuzung Obernstraße / Ueser Feldstraße muß dringend ausgebaut werden, aber gerade hier ist auch ein Blick über die Achimer Grenzen notwendig. So ist nach der Fertigstellung der AB-Auffahrt Langwedel für viele Pendler nur noch der Engpass an Inscheder Weserwehr Grund, weiterhin über Achim-Uesen auf die Autobahn zu fahren. Hier ist massive Einflussnahme der Achimer Politik und Verwaltung auf die Entscheider im Landkreis Verden und beim Land Niedersachsen notwendig.
- Eine Kreisellösung an der Vogelsiedlung/Embser Landstr./Am Freibad ist wünschenswert um eine Verlangsamung des Verkehrs am Ortseingang zu erreichen und die Unfallgefahr zu reduzieren. Da auch diese Kreuzung eine Kreisstraße betrifft, ist auch hier die intensive Zusammenarbeit mit dem Landkreis gefragt.
- Wir wollen die konsequente Umsetzung „Hauptstrassen Tempo 50; Seitenstrassen Tempo 30“. Schon bei der Einfahrt in die Stadt soll mit Schildern auf diese Regel hingewiesen werden. Auserdem werden wir uns weiterhin für baulichen Maßnahmen zur konsequenten Einhaltung von Tempo 30 beispielsweise in Neubaugebieten einsetzen.
- Wird der Zweitwagen wirklich in jedem Haushalt gebraucht? Für unsere Idee einen Modellversuch „Mobilität ohne eigenes Auto, nutzen ohne zu besitzen“, z.B. Car-sharing mit e-Mobilen, angeboten von unseren Stadtwerken werden wir uns im Rat und bei den Stadtwerken einsetzten.
Unser langfristige Ziel ist es, eine Infrastruktur zu schaffen, die zum Fahrradfahren und Zufußgehen und zur Nutzung des ÖPNV einlädt und damit eine wirkliche Alternative zum Auto darstellt.
Weitere Informationen zum Thema Lärm:
www.isi.fraunhofer.de/isi-de/service/download/presseinfos/VIVER.pdf
http://isi.fraunhofer.de/isi-de/service/presseinfos/2011/pri11-4.php
Grüne Gedanken zur Stadtplanung
Die Stadt Achim hat in den letzten beiden Jahrzehnten zwei große Wohngebiete entwickelt, Am Hilgenberg in Uphusen und Am Lahhof in Baden. Darüber hinaus gab es einige kleinere Gebiete, beispielsweise Desmapark in Uesen oder Achimer Marsch . Dabei ging es mehr um Arroundierungen bzw Lückenbebauung. Aktuell sind drei große Baugebiete in der Planung bzw. Umsetzung. Das sind die Bauflächen rund um den ehe- maligen Kasernenstandort, das Gebiet Kämpe in Bierden und der Wohnpark auf den Höfen in Uphusen.
Wir glauben, dass das städtebauliche Wachstum der Stadt Achim mit diesen Gebieten im Wesentlichen abgeschlossen sein wird. Das geht auch aus dem demographischen Gutachten hervor, das die Stadt Achim hat erstellen lassen.
Innenstadtentwicklung
Parallel dazu müssen sich auch die Angebote der Stadt für ihre Bürger ändern. Neben der schon erfolgreich praktizierten Familienförderung, die dringend weitergeführt werden muss, um der Überalterung der Stadt vorzubeugen, müssen für den steigenden Anteil der Bürger, die nicht mehr aktiv im Berufsleben stehen, Angebote geschaffen werden, um die Aufenthaltsqualität in der Stadt zu steigern.
Parallel dazu müssen sich auch die Angebote der Stadt für ihre Bürger ändern. Neben der schon erfolgreich praktizierten Familienförderung, die dringend weitergeführt werden muss, um der Überalterung der Stadt vorzubeugen, müssen für den steigenden Anteil der Bürger, die nicht mehr aktiv im Berufsleben stehen, Angebote geschaffen werden, um die Aufenthaltsqualität in der Stadt zu steigern. Dazu gehört ohne Frage auch ein attraktiveres Einkaufsangebot in der Achimer Innenstadt.
Ziel ist nicht, einen Konkurrenzstandort zu Weserpark oder Dodenhof zu schaffen, sondern das Warenangebot so auszuweiten, dass Achimer Bürger mehr attraktive Alternativen in ihrer Stadt finden können. Dazu ist eine Vergrößerung der Gesamtfläche, aber auch der einzelnen Ladenflächen notwendig. Wir machen uns für eine Entwicklung der Achimer Innenstadt von innen nach außen stark. Dabei darf der mittelstädtische Charakter der Stadt aber nicht verloren gehen. Im Gespräch sind die Flächen zwischen Amtsgericht und Rathaus incl. des Baumplatzes und des jetzigen Gefängnisses sowie die Fläche des ehemaligen Baustoffhandels Scherf. Die Achimer Grünen setzten bei dieser massiven Veränderung der Achimer Innenstadt auf eine intensive Bürgerbeteiligung, wohl wissend, dass in dieser Frage kein Einvernehmen zu erzielen sein wird. Der Erhalt der s.g. Apfelwiese ist für uns eine Grundvoraussetzung. Finanziell kann die Stadt in diesem Bereich keine wesentlichen Beiträge leisten, die Entwicklung muss im Wesentlichen von denen finanziert werden, die nachher auch den monetären Gewinn erzielen wollen.
Im Gespräch sind die Flächen zwischen Amtsgericht und Rathaus incl. des Baumplatzes und des jetzigen Gefängnisses sowie die Fläche des ehemaligen Baustoffhandels Scherf.
Die Achimer Grünen setzten bei dieser massiven Veränderung der Achimer Innenstadt auf eine intensive Bürgerbeteiligung, wohl wissend, dass in dieser Frage kein Einvernehmen zu erzielen sein wird. Der Erhalt der s.g. Apfelwiese ist für uns eine Grundvoraussetzung. Finanziell kann die Stadt in diesem Bereich keine wesentlichen Beiträge leisten, die Entwicklung muss im Wesentlichen von denen finanziert werden, die nachher auch den monetären Gewinn erzielen wollen.
Gewerbeflächenentwicklung
Noch immer gibt es in Achim mehr Menschen, die außerhalb arbeiten als Menschen die in Achim arbeiten, hier aber nicht wohnen. Eine solche negative Pendlerbilanz ist in der Randlage eines Oberzentrums wie Bremen nicht ungewöhnlich. Da wir aber immer noch keine Vollbeschäftigung in der Region haben, sollten wir uns bemühen zusätzliche Arbeitsplätze in Achim zu schaffen. Das ist beispielsweise durch die Ansiedlung neuer Gewerbegebiete zu erreichen, aber auch durch aktive Betreuung der vorhandenen Betriebe durch die Wirtschaftsförderung. In den vergangenen 5 Jahren ist das Gewerbegebiet in Achim Ost erweitert worden und im Rahmen der Konversion des Öllagers werden auch dort neue Gewerbeflächen geschaffen. Der erste Betrieb ist schon ins ehemalige Öllager umgezogen.
In der endenden Ratsperiode wollten SPD, Verwaltung und anfangs auch CDU und WGA, das Gewerbegebiet Hassel Ost mit einer Erschließungsstraße durch das Wohngebiet Hassel, über die Leipziger Straße und Am Freibad erschließen. Gemeinsam mit den betroffenen Bürgern konnten wir einen Protest organisieren und die Planungen zu Fall bringen. Die neuen Planungen für dieses Gebiet, das jetzt unter dem Namen Uesener Feld firmiert, sehen nur noch eine Erschließung über die L156, die Uesener Feldstraße vor. Von dort aus kann der Großteil des Verkehrs direkt von/auf die nahe A27 ab- und zufließen. Mit dieser Regelung sind wir einverstanden. Ein weiteres, großes Gewerbegebiet könnte
in Uphusen entstehen. Eingegrenzt von der A1, der A27 und der Bahnlinie Bremen – Hannover ist eine geeignete Fläche vorhanden. Ursprung dieser Idee ist, so widersprüchlich es sich anhört, das Ziel die Verkehrsbelastung auf der Uphuser Heerstraße zu verringern. Dazu ist die Schaffung einer neuen Autobahnabfahrt zwischen Bremer Kreuz und Achim Nord notwendig, die das geplante Gewerbegebiet anbinden soll.
Diese beiden Projekte, Gewerbegebiet und Schaffung der Autobahnabfahrt sind untrennbar miteinander verbunden. Das Gewerbegebiet kann ohne die neue Verkehrsführung nicht erschlossen werden und die Verlegung der Autobahn muss zu großen Teilen über die Erschließungskosten des Gewerbegebietes und mit Zuschüssen von Land und Bund finanziert werden. Beides wird noch viel Zeit in Anspruch nehmen.
Ein drittes Gewerbegebiet, das schon seit vielen Jahren geplant ist aber nicht voran kommt, ist das Gewerbegebiet Oyten-Embsen. Hier sind die ansässigen Landwirte nicht bereit die Flächen zur Verfügung zu stellen, weil dadurch die Existenz ihrer Höfe bedroht würde.
Diese Gründe sind zu respektieren. Aber ein Teil der beplanten Fläche ist die ehemalige Flak-Station der Bundeswehr. Dies Gebiet ist von einem Investor gekauft worden, mit der Absicht, hier einen Energiepark mit den Säulen Windenergie, Biogas und Photovoltaik zu errichten. Nach dem Ausstieg aus der Atomenergiegewinnung ist das ein begrüßenswertes und notwendiges Projekt, aber es muss darauf geachtet werden, dass Verkehr und Emissionen ein verträgliches Maß nicht überschreiten. Das ist noch detailliert mit Beteiligung der Anwohner zu planen.![]()
Auch die gewerbliche Nutzung von Flächen unterliegt einem steten Wandel. Aktuelles und bedrückendes Beispiel ist die Schließung des Traditionsunternehmens Lieken, am Achimer Bahnhof, die den Verlust von 144 Arbeitsplätzen in Achim zur Folge hat. Zum Jahresende wird der Standort aufgegeben. Die Stadt Achim muss sich Gedanken machen wie das Gelände nachgenutzt werden kann. Eine Nachnutzung sollte den Vorteil der Bahnhofsnähe nutzen und möglichst wenig Straßenverkehr erzeugen, da die Kreuzung im Bereich Aldi/Penny jetzt schon verkehrlich problematisch ist.
Massentierhaltung
Eine Fehlentwicklung sind die zunehmenden Bauanträge für Mastställe. Diese, vom Gesetzgeber privilegierten Bauvorhaben sind mit den üblichen Mitteln der Bauleitsplanung nicht zu verhindern. Wir haben uns daher entschlossen, Vorranggebiete für solche Bauvorhaben auszuweisen. Diese beinhalten auch bestehende Anlagen. Bei diesem Ausweisungsverfahren wird geprüft, wo und wie große Anlagen menschen- und umweltverträglich in Achim errichtet werden können – oder ob sie eben nicht mehr errichtet werden können, was wir begrüßen würden! An allen anderen Standorten sind solche Anlagen zukünftig dann nicht mehr möglich. Dass Massentierhaltung aus Tierschutzgründen abzulehnen ist, steht dabei außer Frage, das kann aber leider nicht auf der Ebene der Kommunalpolitik geregelt werden.Den Antrag, das Verfahren zur Verhinderung weiterer Mastställe durchzuführen, haben wir erfolgreich im Planungsausschuss eingebracht.
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