Antrag eingereicht: 29.09.2022
Im Stadtrat: 13.10.2022
Ergebnis: Abgelehnt
Wir wollen die Beteiligung der Menschen vor Ort fortführen und verbessern. Die Bürger:innen müssen mehr Mitsbestimmungsmöglichkeiten in Angelegenheiten ihres Ortsteils erhalten.
Die bisherigen Ortsausschüsse unterliegen den Beschränkungen des niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes (NKomVG). Dadurch ist die Beteiligung der Bürger:innen an Aussprachen auf die Fragestunden und auf das Stellen von Fragen beschränkt.
Wir wollen Stadteilkonferenzen einrichten, zu denen der Bürgermeister einlädt. Alle Fraktionen entsenden ein Ratsmitglied als Delegierten. Die Stadtverwaltung erstellt die Tagesordnung.
Bürger:innen aus den jeweiligen Ortsteilen sind Stimmberechtigt und können bei der Erstellung von Meinungsbildern mitwirken.
Anliegen, die eine Mehrheit der Stimmberechtigten bekommen, sind in den zuständigen Fachausschüssen zu beraten.
Der Antrag wurde bei 6 Ja-Stimmen, 24 Nein-Stimmen und einer Enthaltung in der Ratssitzung vom 13.10.2022 abgelehnt.
Die bisherigen Ortsausschüsse unterliegen den Beschränkungen des niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes (NKomVG). Dadurch ist die Beteiligung der Bürger:innen an Aussprachen auf die Fragestunden und auf das Stellen von Fragen beschränkt. Die in den Ortsausschüssen getroffenen „Beschlüsse“ sind nur Empfehlungen, die des Öfteren von den nachfolgenden Gremien wieder revidiert werden, was zu Enttäuschungen in den Stadtteilen führt. Da wir als Grüne die Beteiligung der Menschen vor Ort fortführen und verbessern möchten, stellen wir den folgenden Antrag zur Änderung der Geschäftsordnung des Rates:
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