Besonders in der jüngeren Vergangenheit ist die Nachverdichtung in Achim relativ ungeregelt erfolgt. Viele der neu errichteten Gebäudekörper, in der Regel massiver Geschosswohnungsbau, fügen sich nicht in den Bestand ein.

Ehemals wertvolle Grünbereiche wurden nahezu komplett versiegelt. Wertige Nachpflanzungen oder Begrünungen blieben oft aus.

Um städtebauliche Genehmigungen nach Paragraf 34 BauGB oder Baumaßnahmen aufgrund veralteter Bebauungspläne zu verhindern, wollen wir die Stadtentwicklung aktiver begleiten, zum Beispiel durch die Erarbeitung von Gestaltungssatzungen.

Darüber hinaus nimmt die Versiegelung durch sogenannte Schottergärten und Pflasterungen zu. Obwohl die Niedersächsischen Bauordnung dies eigentlich untersagt. Wir wollen erreichen, dass Verstöße behördlich geprüft, geahndet und die Versiegelung auf das zulässige Maß zurückgebaut werden.

Wir werden uns im Rat und auch im Kreistag dafür einsetzen, dass Achim durch bessere Planung und Abstimmung mit den Investoren grüner und ökologisch wertvoller wird, wollen aber auch eine konsequentere Einhaltung geltenden Baurechts durchsetzen.

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