Mit neuem Vorstand in die Zeitenwende

2021 wird für die Politik in Deutschland, und somit auch in Achim, ein ganz besonderes Jahr. Im September bietet sich den Achimer*innen die einmalige Gelegenheit fast alle Ebenen der Politik neu zu ordnen. So wird nicht nur der Bundestag neu gewählt, sondern auch der Kreistag und der Stadtrat sowie das Amt des Bürgermeisters. Entschieden wird dann aber nicht nur über die Politik der nächsten Legislatur, sondern über die Zukunft der nachfolgenden Generationen. Themenfelder wie die Soziale Gerechtigkeit, der Klimawandel und die Auswirkungen der noch andauernden Pandemie brauchen progressive Ansätze und erfordern es, das politische Arbeit völlig neu gedacht werden muss.

Um ein klares Zeichen für diese Zeitenwende zu setzen, hat der Ortsverband der Grünen in Achim unter besonderen Bedingungen als Auftakt in das Wahljahr einen neuen Vorstand gewählt. Hierzu stellten sich die Kandidat*innen Im Rahmen einer online Mitgliederversammlung am 21. April den Achimer Grünen vor. Gewählt wurde dann im Wege einer Briefwahl, deren Auszählung am 1. Mai unter der Aufsicht von Lennart Quiring, Ortsverband Grüne erfolgte. 

Zum neuen Vorsitzenden wählten die Parteimitglieder Dennis Reimers, der gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Saskia Zwilling die Achimer Grünen auf die bevorstehenden Wahlkämpfe vorbereiten wird. Unterstützt wird das Duo von der neuen Kassenwartin Susanne Precht. Ein besonderer Dank ging an den bisherigen Vorstand und die geleistete Arbeit der letzten Jahre.

Ein besonderes Anliegen ist es dem neuen Vorstand, die Bürgernähe und Offenheit der Partei weiterzuführen und eine bürgerfreundliche und zukunftsorientierte Politik für Achim zu gestalten. “Ich habe mir zum Ziel gesetzt der Jugend in Achim eine Stimme zu geben, denn in der Politik sollten alle Generationen ein Mitspracherecht haben.“, stellt Zwilling fest. Im Fokus stehen außerdem Transparenz und Bürgerbeteiligung, so wie der Blick über den Tellerrand in die Nachbargemeinden. „Die besonderen Herausforderungen der kommenden Jahre können nur gemeinschaftlich bewältigt werden“ zeigt sich Reimers überzeugt und kündigt an, dass in den kommenden Wochen viel Kraft in die unentbehrliche enge Vernetzung über die Stadtgrenzen hinaus investiert wird. Wichtig für das künftige Handeln ist, dass Themen und nicht einzelne Personen die Arbeit des Ortsverbandes bestimmen. Ziel ist es, praxisorientierte regionale Lösungen zu erarbeiten, anstatt Ideologien oder einem starren Programm zu folgen. „Politik ist lebendig und wird schließlich für die Bürger*innen und nicht für Parteien gemacht“ gibt Reimers zu bedenken.

Artikel kommentieren

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert. Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.