Wie das Wetter auch wird, GRÜN ist unterwegs!

Am letzten Sonntag um 15:00 Uhr starteten 11 interessierte Grüne und Sympathisanten zur Radtour in Richtung Achim Nord.

Am Gieschenkreisel vorbei führte die Tour zunächst in Richtung Embsen. Am Fünfackernweg ging es Richtung Laheit und Borstel. Der Fünfackernweg erwies sich dabei als Negativbeispiel für Radwege: eine Mischung aus unebenem Kopfsteinpflaster und Schotterpiste gespickt mit Schlaglöchern. Eine Straße, für die die Achimer Politik seit Jahrzehnten vergeblich eine Ausbaulösung sucht.

Das nächste Ziel war das Gewerbegebiet Achim-Ost. Dort, auf einem Parkplatz mit Sicht auf die drei Borsteler Windkraftanlagen, erläuterte Michael Schröter die technischen Daten der fast 20 Jahre alten Anlagen, die demnächst im Rahmen des Repowerings demontiert und durch eine deutlich größere und leistungsstärkere Anlage ersetzt werden.

Susanne Hüneke erklärte,  dass eine zweite Anlage aufgrund des geänderten Raumordnungsprogramms zurzeit nicht möglich ist. Dieser Plan ist aber noch nicht rechtsgültig, da der Landkreis zu wenig Flächen für Windenergie ausgewiesen hat.

Weiter ging es in die Stadtwaldsiedlung im ehemaligen Öllager. Lennart Quiring zeigte die drei Einrichtungen Kita und Krippe Solaris, die Kita am Stadtwald und die Helene-Grulke-Schule.

Direkt gegenüber, auf der anderen Seite der Steuben-Allee, ist der erste Solarpark der Stadt Achim entstanden. Die 5000 Solarmodule  sind in aufgeständerter Form auf einer Fläche von ca. 32.000 m² errichtet worden. Mit ihrer Leistung von 2,605 MWp können ca. 700 Haushalte mit Strom versorgt werden.

Über die Bergstraße wurde der Endpunkt der Tour am Amtsgericht erreicht. Dort tauschten die Teilnehmer Ihre Eindrücke, speziell zu den Problemstellen für Radfahrer aus. Ralph-Axel Spill und Lennart Quiring erläuterten noch mal die besondere Problematik der Bergstraße, die als Schulweg für die Schüler von vier Schulen dient und entsprechend stark frequentiert ist. Die Optimierung der Verkehrsführung und die Beschilderung dieser Straße wird die neue grüne Stadtratsfraktion im nächsten Rat sicher zum Thema machen.

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