Grün im Rat – Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Klimaschutz

Am Di, 01.03.2022 um 17:00 Uhr fand die , 4. Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Klimaschutz statt. Pandemiebedingt immer noch als Onlineveranstaltung.
Für die Grüne Fraktion nahmen Christine Vornholt und Michael Schröter, sowie Sven Adamietz als externes Mitglied teil.

Zum ersten Inhaltlicher Tagesordnungspunkt stellten zwei Vertreter des Landkreises die geplanten Änderungen zum Regionalen Raumordnungsprogramm vor. Hierbei ging es um das Thema Windenergie, Natur und Landschaft. Der Landkreis sah sich gezwungen die Anzahl und die Flächen für Vorranggebiete zu erhöhen. Davon ist auch Achim betroffen. Unter anderem wurden Flächen im Achimer Bruch, beidseitig der Autobahn A27, neu in die Planungen aufgenommen.

Beim nächsten Tagesordnungspunkt ging es um den Sachstand der Entwurfsplanungen des Radschnellweges Bremen – Achim – Verden. Es ist vorgesehen, zunächst den Abschnitt 5 (Baden-Hasseler Straße), von September bis Dezember 2022, und im Frühjahr 2023 den Abschnitt 1 in Achim- Uphusen baulich zu realisieren. Baumfällungen sind in diesem Bereich schon erfolgt. Die weiteren Planungen wurden anhand eines Umsetzungskonzepts erläutert.

Es folgte die Beratung der Auslegung des Bebauungsplans Nr. 324 „Kreuzung Uesen“ Bei dem „Auslegungsbeschluss“ geht es darum, ob und gegebenenfalls welche Variante der Bebauungsplanung öffentlich ausgelegt werden, damit die Bürger*Innen die Planungen einsehen und ihre Anregungen und Kritik dazu abgeben können. Strittig war besonders, ob die Grundstücks- Zu- und Abfahrt über die Brückenstraße oder über die Verdener Straße erfolgen soll. Der gefundene Kompromiss sieht vor, dass die Planzeichnung so geändert wird das beide Varianten möglich bleiben und eine endgültige Entscheidung erst zum Satzungsbeschluss notwendig ist.

In den beiden vorletzten Punkten ging es darum die beiden Bebauungspläne Nr. 110 „Im Dorfe“ und Nr. 107A „Am Finbusch – Im Horen“ zu ändern. Dazu empfahl der Ausschuss einstimmig die Aufstellungsbeschlüsse für diese Pläne. Die Begründung ist sehr ähnlich. Beide Bebauungspläne sind relativ alt und sehen große überbaubare Grundstücksflächen und eine zweigeschossige Bebauungsmöglichkeit vor. Bisher wurde in diesen Gebieten die Möglichketen der Bebauung und Grundstücksversiegelung bei weitem nicht ausgeschöpft.

Damit die vorhandenen Strukturen im Zuge von Eigentümerwechseln nicht gestört wird, sollen die B-Pläne an die vorhandenen Bebauungsgegebenheiten angepasst werden. Damit soll auch der Erhalt der vorhandenen privaten Grünflächen gesichert werden.

Da es im Bereich „Am Finbusch – Im Horen“ schon Bauanfrage gibt die weit über die bisherige Nutzung, wurde für einen Teilbereich dieses Gebietes im letzten öffentlichen Tagesordnungspunkt eine Veränderungssperre beschlossen. Dadurch können solche Bauten verhindert werden. auch hier stimmte der Ausschuss dem Antrag der Verwaltung einstimmig zu.

Artikel kommentieren

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert. Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.